Kurt Bayer ist Ökonom mit seinem ganzen Fleisch und Blut, ein unermüdlicher Kämpfer gegen den Neoliberalismus und ein fleissiger Publizist in verschiedenen Zeitungen, Magazinen und vor allem auch auf seinem eigenen Blog „Kurt Bayer’s Commentary“, siehe den jüngsten Post „Self-Cannibalisation of Neoliberalism“. Kürzlich hat er ein kleines Büchlein veröffentlicht, eine Sammlung von kurzen Vignetten, in denen es nicht um die großen Linien der österreichischen und internationalen Wirtschaftspolitik geht, sondern um den »soft underbelly« der Politik und ihrer Macher und Macherinnen. „Oeconomia non(?) olet – Duftspuren aus dem Inneren der Wirtschaftspolitik“ heißt der schmale Band und ist als E-Book bei Tredition zu erwerben oder auf den gängigen E-Book-Plattformen. Den Rest des Beitrags lesen »
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„Österreicher verzichten lieber auf Sex als auf Handy“ – so und ähnlich titelten Österreichs Schund- und Qualitäts-Zeitungen gestern. „80 Prozent leiden unter eingebildetem Handyläuten“ und „Der durchschnittliche Teenager in Österreich checkt fast 90 Mal am Tag sein Mobiltelefon“. Allesamt hatten sie eine APA-Aussendung übernommen. Aber wie kommen solch alarmierende Aussagen zustande? Und was steckt tatsächlich dahinter?